AGNOSTIC FRONT – Ask the merch guy.
| 23. März 2012 | Veröffentlicht von Thomas unter Blog |
Auf der Jubiläumstour zum dreißigjährigen Bestehen von AGNOSTIC FRONT (die New Yorker sind mit DEATH BY STEREO und NAYSAYER unterwegs) treffen wir mit Mosh aus Berlin einen alten Haudegen hinter dem Merchandise-Stand. Schließlich war der 43-Jährige schon in diesem Geschäft zu Hause, als einige Musiker von gegenwärtig aktiven Bands noch nicht einmal geboren waren.
Wie bist du zu diesem Job gekommen und was machst du sonst?
Ich war 1990 zur falschen Zeit am falschen Ort. Neben meiner Arbeit auf Konzerten bin ich als DJ tätig.
Erzähl eine Anekdote aus dem Tourleben von AGNOSTIC FRONT.
1993 sind wir in Prag von einer Polizeieskorte zum Club gebracht worden, weil wir zu spät waren und deshalb rund achthundert Leute am Durchdrehen waren.
Die Band existiert seit dreißig Jahren. Woran merkt man den Mitgliedern das auf Tour an?
Nun, sie stehen auf komfortable Betten, gutes Essen und warme Backstage-Räume.
Wodurch unterscheiden sich AGNOSTIC FRONT von anderen Bands?
Sie haben ein ganzes Genre miterfunden, und ziehen ihr Ding durch, ohne sich anzupassen. Die Band gibt auf der Bühne auch nach so langer Zeit noch genauso viel Gas wie früher.
Welche Band wäre prädestiniert für ein Feature mit AGNOSTIC FRONT?
THE KING BLUES aus England. Mit dieser Kombination würde guter alter Hardcore und eine der besten Bands, die es momentan gibt, aufeinandertreffen.
Welchen Eindruck hast du von der aktuellen Szene?
Zu viel Metal und zu wenig Hardcore.
Möchtest du noch etwas loswerden?
Ja! Die Clubs und Veranstalter sollten einfach mal ihre Hausaufgaben machen. Es ist total einfach, eine Band glücklich zu machen. Dazu bedarf es in der Regel lediglich eines guten Essens und der Möglichkeit einer warmen Dusche.
Florian Auer









Der war doch mal Kandidat in irgendeiner Quizshow? Oder war es Herzblatt?